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Golfschläger mit Graphit- oder Stahlschaft?

Gilt es die Frage zu klären, welchen Schaft der Golfschläger haben muss, sollte man wissen, welche Eigenschaften beide Materialien Stahl, wie auch Grafit an den Tag legen. So ist Grafit empfindlicher als Stahl und teurer, aber aufgrund der chemischen Zusammensetzung deutlich leichter als Stahl. Das hat bei einem Golfschläger aus Grafit den Effekt, dass das Gewicht in den Schlägerkopf verlagert wird, wodurch besser beschleunigt werden kann. Auf gut Deutsch, mit einem Golfschläger mit Grafitschaft kann man spürbar weiter schlagen als mit einem Schläger, der nur einen Schaft aus Stahl besitzt. Dennoch ist der Stahlschaft noch lange nicht ausgestorben, denn gerade die männlichen Golfer mit schnellem kräftigen Schwung schätzen die Eigenschaften dieses Golfschlägers.

Was spricht für einen Golfschläger mit Stahlschaft?

Gerade diese Art Golfer bevorzugen den Stahlschaft am Golfschläger nicht ohne Grund, denn dieser Schläger ist bekannt für eine hohe Verwindungsfestigkeit. Dadurch hat der Spieler deutlich mehr Kontrolle über seine Schläge. Dennoch, auch wenn Stahlschäfte noch genutzt werden, sind sie dennoch am Aussterben. Aktuell bekommt man nur noch Regluar Flex mit Stahlschäften im Geschäft.

An welchen Kriterien wird das Schaftmaterial gewählt?

Für die Auswahl des Schaftmaterials des Golfschlägers ist vor allem auch der Neigungswinkel der Schlagflächen in Grad, im Golferjargon, das sogenannte Loft, entscheidend. Seltsam aber wahr, selbst Spieler, die sonst Hölzer und Eisen mit Grafitschaft nutzen, greifen spätestens bei den Wedges auf einen Schaft aus Stahl zurück. Diese Art Schaft ist im Amateur-Golfsport kaum noch zu finden. Nur die Profisportler nutzen je nach Gelegenheit noch Golfschläger, deren Schäfte aus Stahl bestehen. Meist dann, wenn eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit erwünscht ist, wie z. B. bei niedrigen Lofts.

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